Vorausschauende Therapieplanung (ACP) für eine angemessene und individuelle Patientenversorgung – Voraussetzungen zur praktischen Anwendung

Datum:

Samstag 9.April 2016 10-14 Uhr

Veranstaltungsort:

Kunstmuseum Bochum
Kortumstr.  147
44787 Bochum

In Bochum besteht bereits eine enge Verzahnung von stationärer und ambulanter Patientenversorgung, insbesondere bei im Palliativnetz Bochum betreuten Patienten. Während mit dieser Gruppe die Therapieziele in den einzelnen Versorgungsstrukturen abgestimmt sind, gibt es für die meisten Patienten keine verbindliche Regelung für ein ihren Wünschen angemessenes Vorgehen, vor allem bei fehlender Einwilligungsfähigkeit und in Notsituationen.

Diese in unserem ambulanten Ethikforum häufig diskutierten Fragen sowie auch das neue Gesetz zur Hospiz- und Palliativversorgung (§132g SGB V) sind Anlass für die heutige Veranstaltung. Hier sollen die praktischen Voraussetzungen wie zum Beispiel die Umsetzung einheitlicher Patienten- und Vertreterverfügungen für konkrete Behandlungswünsche, die auch im interprofessionellen Alltag Bestand haben, diskutiert werden.

Es diskutieren mit uns u.a. Vertreter der Notfallmedizin, der kassenärztlichen Vereinigung, der Bochumer Allgemeinmediziner, der Politik, der medizinischen Ethik und dem Initiator der deutschen ACP Initiative, Prof. in der Schmitten.